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Es wird viel gelacht, und wären nicht Käfig und Ketten auf der Bühne, könnten sie auch Gäste einer trendigen Bar mit dem Charme eines alten Industrie-Gemäuers sein.

Die Geschlechter sind bei Macht und Unterwerfung übrigens austauschbar. Nina ist ein Switcher, sie kann also beides. Trotzdem wird sie niemals eine Domina sein. Prostituierte, die Männer gegen Geld demütigen. Auf diese Abgrenzung legt Nina Wert, auch auf den Unterschied zu sexueller Gewalt, die bei den strengen Regeln im Club nicht passieren könne, wie sie betont. Die hübsche junge Sklavin wird unten ohne und am geflochtenen Lederhalsband hereingeführt.

Dann gibt es in diesem Trakt noch viele Strafböcke zum Darüberbeugen, Einspannen und Zurechtlegen, dazu ein Andreaskreuz samt hohem Spiegel zum breitbeinigen Festbinden. Jeder Raum hat einen Vorhang. Häufig bleibt er offen, denn die meisten Clubbesucher zeigen sich gern, sagt die Expertin.

In zwei Räumen sind die Gäste live dabei. Der Auspeitscher vom Anfang hat seine Sklavin nackt auf die Streckbank gespannt. Die Schreie und vor allem der Altersunterschied von etwa 30 Jahren gehen manchen Zuschauerinnen doch ein bisschen zu weit. Gegen ein bisschen Peitschen hätten sie ja nichts, das könnte durchaus Pep in ihre langjährigen Ehen bringen. Thomas dagegen ist offen.

Der jährige Grafik-Designer in Anzug und Krawatte fragt mehrmals nach Details und könnte sich durchaus vorstellen, den Dom zu geben. Vor einem Jahr hat er sich wieder verliebt und will jetzt noch mal was Neues erleben. Oder vielleicht auch mal eines der Separees aufsuchen. Claudia, eine kräftige Frau Anfang 50, mit Brille und biederem Outfit, sieht ein bisschen verloren aus. Sie bevorzugt härtere Geschichten. Solche Zahlen sind schwierig, Claudia beispielsweise wäre mit Maske und im Korsett auf einer Party kaum zu erkennen.

Bei diesen Anlässen, die unterschiedliche Mottos und Dresscodes haben, kommen viele mit Begleitung, die sie vorher auf einschlägigen Plattformen im Internet kennenlernen, oder sie treffen sich zum ersten Mal im Club. Und es gibt auch einige, die eine feste Beziehung suchen. Stefanie etwa - ein Stammgast, der man bei der Führung Fragen stellen kann. Schon als Mädchen, sagt sie, war sie immer die Indianerin am Marterpfahl oder die entführte Prinzessin.

Sechs Jahre hatte sie dann einen festen Freund, der mit ihren Wünschen nichts anfangen konnte. Er mochte nicht mal High Heels, erzählt sie, das konnte nicht gutgehen. Sie gehe offen mit ihrem Hang zur Unterwerfung um.

Freunde und Kollegen wüssten von den Clubbesuchen, nur ihre Mutter verschone sie mit Details. Stefanie würde sich gern verlieben - in einen Mann mit passenden Vorlieben, dazu gutaussehend, durchtrainiert, nett. Die braucht auch Nina. Der Ehemann kam durch sie auf den Geschmack. Der Club liegt im benachbarten Offenbach. Zur Premiere im März kamen vor allem Frauen von jung bis alt, meist mit einer oder zwei Freundinnen im Schlepp, wenige Paare, kaum einzelne Männer.

Ein seriös wirkender Herr, der durchaus als Bankvorstand durchginge, empfängt die Gäste im Hof einer stillgelegten Fabrik. Er nennt sich Michel Angelo - ein Pseudonym, wie es in dieser Szene üblich ist.

Sexspielzeug statt Torten - Auf den ersten Blick könnte man den Hauptraum für eine normale Bar halten: Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass das Bild eine Orgie darstellt. Dass die Sitzbänke Kirchenstühle sind. Dass in der Vitrine statt Torten Sexspielzeug ausgestellt wird. Nina will erstmal mit ein paar Vorurteilen aufräumen. Wie es richtig geht, wird an diesem Abend live demonstriert: Jean-Christophe peitscht Sarah am Andreaskreuz aus.

Andere sind recht angetan: Seither ist sie auf der Suche nach einem Ort, wo sie ausleben kann, was sie bei der Lektüre für sich entdeckt hat. Ihr Freund hat ihr die Führung zum Valentinstag geschenkt. Eine junge Autorin ist zu Recherchezwecken hier. Schlechte Bücher seien das, findet die Schriftstellerin. Aber sie hätten Gutes bewirkt, findet die Frau mit der Brille: